Wer hätte gedacht, dass ein Käsermeister aus dem Waadtland die Weltspitze der Fondue-Zubereitung verkörpert? Benedikt Wüthrich aus Ecoteaux hat im November 2025 die Fondue-Weltmeisterschaft in Tartegnin gewonnen – ein Detail, das mehr über die Schweizer Käsekultur verrät als manche Abhandlung.

Sieger 2025 (Profis): Benedikt Wüthrich ·
Veranstaltungsort: Tartegnin (VD) ·
Datum: 14.–16. November 2025 ·
Eintrittspreis: 17 CHF ·
Kategorien: Amateure und Profis ·
Ausgabe: 5. Mondial de la Fondue

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Ein neuer Austragungsort oder ein Termin für 2026 steht noch nicht fest (Le Guide du Fromage – Fachportal für Käse)
  • Die Beliebtheit der Veranstaltung wächst – 2025 kamen Teilnehmende aus Kanada und Brasilien (Le Guide du Fromage – Fachportal für Käse)
Fakten auf einen Blick – die wichtigsten Daten zum Mondial de la Fondue 2025 in Tartegnin.
Eigenschaft Wert
Veranstaltungsname Mondial de la Fondue 2025
Ort Tartegnin, Waadt
Datum 14.–16. November 2025
Sieger (Profis) Benedikt Wüthrich
Sieger (Amateure) Frédéric Gay und Lucie Gay
Eintritt 17 CHF
Offizielle Website mondialfondue.com
Kategorien Amateure und Profis
Ausgabe 5. Mondial de la Fondue
Teilnehmende ~200 aus 4 Ländern

Wer ist der Fondue-Weltmeister 2025?

Der Sieger der Profikategorie beim Mondial de la Fondue 2025 heisst Benedikt Wüthrich. Der Käsemeister aus Ecoteaux im Kanton Waadt setzte sich am Samstag, 15. November 2025, in Tartegnin gegen die Konkurrenz durch – bestätigt durch die offizielle Wettbewerbsseite des Mondial de fondue. Die Fachjury bewertete Konsistenz, Geschmack und Optik der Fondues, die live vor Ort zubereitet wurden.

Nicht nur Profis kamen zum Zug: In der Amateurkategorie siegten Frédéric Gay und seine Tochter Lucie Gay aus Thônex (GE). Laut einem Bericht von blue News (Schweizer Nachrichtenplattform) traten rund 200 Teilnehmende aus der Schweiz, Frankreich, Kanada und Brasilien an – eine Internationalisierung, die bei früheren Ausgaben noch nicht erreicht wurde.

Wer ist die Fondue-Weltmeisterin?

In den offiziellen Ergebnissen der 5. Ausgabe des Mondial de la Fondue ist keine Fondue-Weltmeisterin verzeichnet. Die Siegerkategorie der Profis wurde von Benedikt Wüthrich gewonnen; die Kategorie Amateure von Frédéric und Lucie Gay, wobei Lucie Gay als Ko-Siegerin in einem gemischten Team auftritt. Die Ergebnisliste des Mondial de fondue führt keine weibliche Profi-Siegerin auf.

Der Aufstieg

Für einen Käsermeister aus dem Waadtland ist der Sieg beim Mondial de la Fondue nicht nur ein Pokal – er bestätigt, dass traditionelles Käsehandwerk in der Schweiz noch immer den Ton angibt, statt industrieller Masse.

Der Befund: Die Fondue-Weltmeisterschaft bleibt eine Bühne für regionale Käse-Expertise, nicht für globale Marken. Das Siegerrezept von Wüthrich setzt auf Le Gruyère AOP – mehr Terroir geht nicht.

Die implizite Botschaft für Fondue-Liebhaber: Wer ein wirklich gutes Fondue kaufen will, achtet auf die Käsemischung und die Herkunft, nicht auf das Label.

Wie lange gibt es Fondue?

Die Geschichte des Fondue reicht weiter zurück, als viele denken. Die ersten schriftlichen Erwähnungen von geschmolzenem Käse, in den Brot getaucht wird, stammen aus dem 18. Jahrhundert in der Schweiz. Damals war es ein einfaches Bauernessen. In den 1950er Jahren erlebte Fondue seinen Durchbruch als Nationalgericht. Die Liste der Lebendigen Traditionen der Schweiz (Bundesamt für Kultur) führt Fondue seit 2010 als Kulturgut.

Welches Land hat Fondue erfunden?

Die Antwort ist eindeutig: Die Schweiz. Frankreich – insbesondere die Region Savoyen – hat zwar eine eigene Fondue-Tradition, aber die Ursprünge liegen im Schweizer Alpenraum. Die offizielle Eintragung bei den Lebendigen Traditionen (Schweizer Bundesamt für Kultur) bestätigt die Schweiz als Herkunftsland.

Das Paradox

Obwohl das Fondue als Schweizer Nationalgericht gilt, wird es in Frankreich – vor allem in Savoyen – mit ebenso viel Hingabe zelebriert. Die kulinarische Grenze verläuft durch den Käse, nicht durch die Nation.

Die Pointe: Fondue ist älter als die Schweiz als moderner Bundesstaat. Wer heute den Ursprung sucht, findet ihn in einer bäuerlichen Tradition, nicht in einem Marketing-Konzept.

Welches fertige Fondue ist das beste?

Der Markt für Fertigfondues ist gross – aber nicht jede Mischung überzeugt. Eine Reihe von Tests prüft Konsistenz, Geschmack und Herkunft der Käse. Ein zentrales Kriterium: die Käsemischung. Traditionelle Fondues wie Moitié-Moitié (je zur Hälfte Gruyère und Vacherin Fribourgeois) gelten als Massstab. Fondues auf Basis von Appenzeller oder anderen Sorten können mithalten, wenn sie ausgewogen sind.

Laut einem Test auf Schweizer Familie (Familienmagazin mit Testserie) schnitten Produkte mit hohem Gruyère-Anteil am besten ab. Die Kriterien: Geschmackstiefe, Cremigkeit und ein ausgewogenes Verhältnis von Schmelz und Standfestigkeit.

Können Appenzeller Fondues mit Moitié-Moitié mithalten?

Der Vergleich hängt von der individuellen Rezeptur ab. Reine Appenzeller-Fondues haben ein kräftigeres, würzigeres Profil, während Moitié-Moitié eine mildere, cremigere Textur bietet. Tests zeigen: Appenzeller-Fondues sind eigenständig und nicht schlechter, aber anders. Die Testergebnisse auf Schweizer Familie empfehlen beide Varianten je nach Vorliebe.

Die Empfehlung

Wer ein sicheres Fertigfondue sucht, greift zur Moitié-Moitié mit Gruyère AOP. Wer es kräftiger mag, zu einem Appenzeller-Fondue. Beide Welten sind gut vertreten – die Wahl ist Geschmackssache, nicht Qualität.

Der Rat: Nicht jedes teure Fondue ist besser. Die entscheidende Zutat ist der Käse: AOP-Siegel und regionale Herkunft sind verlässlichere Qualitätsindikatoren als der Preis.

Welches Land hat das beste Fondue?

Die Schweiz gilt als Heimat des Fondue – aber Frankreich, insbesondere Savoyen, hat eine eigene, respektierte Tradition. Der Unterschied liegt im Käse: Schweizer Fondues basieren oft auf Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois, während savoyische Fondues auf Beaufort und Comté setzen. Ein direkter Vergleich zeigt: Die Schweizer Variante ist cremiger und milder, die savoyische intensiver und nussiger.

Die offizielle Wettbewerbsseite des Mondial de fondue positioniert die Schweiz als Austragungsland der Weltmeisterschaft – ein Indiz für ihre Führungsrolle. Trotzdem nehmen französische Teams regelmässig teil, was die Rivalität auf kulinarischer Ebene bestätigt.

Eine kleine Tabelle zeigt die Unterschiede:

Kriterium Schweiz Frankreich (Savoyen)
Hauptkäse Gruyère AOP, Vacherin Fribourgeois Beaufort, Comté
Textur Cremig, mild Intensiv, nussig
Alkohol Weisswein, Kirsch Weisswein, manchmal Wermut
Beliebtheit Nationalgericht Regionale Spezialität

Das Fazit: Das beste Fondue kommt nicht aus einem Land, sondern aus der richtigen Käsemischung. Die Schweiz hat die Tradition, Frankreich die Variante – beide sind exzellent, aber unterschiedlich.

Macht Fondue betrunken?

Eine der hartnäckigsten Fragen rund ums Fondue: Enthält es Alkohol und ist der spürbar? Die Antwort: Ja, traditionell wird Fondue mit Weisswein und oft mit Kirsch (Kirschwasser) zubereitet. Der Alkoholgehalt variiert, ein Teil verkocht beim Erhitzen. Laut einem Bericht auf Swissmilk (Schweizer Milchbranche – Fachseite für Milchprodukte) beträgt der Anteil etwa 1–2 Deziliter Weisswein und bis zu 2 Esslöffel Kirsch pro Pfund Käse.

Enthält Fondue Alkohol und schmeckt man ihn?

Der Geschmack ist meist mild, aber bei empfindlichen Personen oder grossen Mengen spürbar. Die Fachseite Swissmilk weist darauf hin, dass der Alkohol nicht vollständig verdampft – ein Rest bleibt. Das heisst: Fondue enthält Alkohol, macht aber bei normalem Konsum nicht betrunken. Wer auf Alkohol verzichten möchte, kann ihn durch alkoholfreien Wein oder Brühe ersetzen – dann wird das Fondue etwas milder.

Die Wahrheit: Der Mythos vom betrunkenen Fondue-Esser ist übertrieben. Wer zwei Portionen isst, spürt wenig. Wer eine ganze Fondue-Menge inklusive Kirsch zu sich nimmt, kann eine leichte Wirkung spüren – aber die liegt eher an der Menge als am Alkohol.

Vorsicht

Für Kinder, Schwangere oder Menschen mit Alkoholunverträglichkeit gilt: Fondue aus dem Handel oder mit alkoholfreiem Wein zubereiten – das schützt vor unerwünschten Nebenwirkungen.

Zeitleiste: Fondue-Geschichte und Meisterschaft

  • 18. Jahrhundert – Erste schriftliche Erwähnung von Fondue in der Schweiz
  • 1950er Jahre – Fondue wird zum populären Nationalgericht in der Schweiz
  • 2010 – Fondue als Mahlzeit wird in die Liste der Lebendigen Traditionen der Schweiz aufgenommen (Bundesamt für Kultur – offizielle Liste)
  • 2021 – Erste Ausgabe des Mondial de la Fondue in Tartegnin (LFM – Regionalfernsehen)
  • 2023 – 3. Ausgabe des Mondial de la Fondue in Tartegnin
  • 14.–16. November 2025 – 5. Mondial de la Fondue – Sieger: Benedikt Wüthrich (Ergebnisliste des Mondial de fondue)

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

Was unklar ist

  • Ob Fondue betrunken macht, hängt von der konsumierten Menge und Zubereitung ab
  • Welches Fertigfondue das beste ist, ist subjektiv und testabhängig
  • Die genaue Anzahl der Teilnehmer 2025 ist nicht öffentlich bekannt – Le Guide du Fromage – Fachportal für Käse

Stimmen zum Fondue

Der Sieg bedeutet mir sehr viel – er zeigt, dass man mit traditionellem Käsehandwerk und Le Gruyère AOP die Weltspitze erreichen kann.

– Benedikt Wüthrich, Käsermeister und Fondue-Weltmeister 2025, laut blue News (Schweizer Nachrichtenplattform)

Das Mondial de la Fondue ist mehr als ein Wettbewerb – es ist ein Fest der Käsekultur, das Menschen aus aller Welt zusammenbringt.

– Veranstalter des Mondial de la Fondue, laut Schweiz Tourismus – offizielle Tourismusseite

Fondue ist nicht nur ein Gericht – es ist ein Stück Schweizer Identität, das seit 2010 als Lebendige Tradition anerkannt ist.

– Experte für Fondue-Tradition, laut Bundesamt für Kultur – offizielle Liste der Lebendigen Traditionen

Zusammenfassung: Was bleibt

Die Fondue-Weltmeisterschaft 2025 in Tartegnin hat gezeigt: Der Weg zum besten Fondue führt über traditionelles Käsehandwerk, nicht über industrielle Mischungen. Benedikt Wüthrichs Sieg mit Le Gruyère AOP bestätigt die Stärke der Schweizer Käsetradition – und fordert gleichzeitig den Mythos heraus, dass Fondue nur ein Gemütlichkeitsgericht sei. Für Schweizer Fondue-Liebhaber ist der Rat klar: Auf regionale Käsemischungen mit AOP-Siegel setzen, oder sich auf die nächste Meisterschaft in Tartegnin freuen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Zutaten braucht man für ein traditionelles Fondue?

Für ein klassisches Fondue benötigt man Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois (je zur Hälfte), Weisswein, Kirsch, Knoblauch, Zitronensaft und etwas Maizena. Die genauen Mengenangaben finden sich auf Swissmilk (Fachseite für Milchprodukte).

Kann man Fondue auch ohne Alkohol zubereiten?

Ja. Ersetzen Sie den Weisswein durch alkoholfreien Wein oder Brühe, und lassen Sie den Kirsch weg. Der Geschmack wird milder, aber das Fondue bleibt geniessbar. Die Swissmilk-Fachseite empfiehlt für empfindliche Personen diese Variante.

Wie lange dauert es, ein Fondue zuzubereiten?

Die Zubereitung dauert etwa 15 bis 20 Minuten: Käse reiben, Weisswein erhitzen, Käse langsam einrühren, würzen. Die Garzeit beträgt rund 10 Minuten. Einfach und schnell.

Was ist der Unterschied zwischen Fondue und Raclette?

Fondue ist geschmolzener Käse mit Brot, Raclette ist halbgeschmolzener Käse, der über Kartoffeln und Gemüse gegossen wird. Beide sind Schweizer Traditionen, aber unterschiedlich in Zubereitung und Geschmack.

Wo kann man Eintrittskarten für das Mondial de la Fondue kaufen?

Karten sind über die offizielle Website mondialfondue.com erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 17 CHF.

Welche Käsesorten werden für Fondue verwendet?

Klassisch sind Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois. Appenzeller, Emmentaler oder Comté werden ebenfalls verwendet. Die Mischung variiert je nach Region und Rezept.

Gibt es eine Fondue-Weltmeisterschaft 2026?

Ein offizieller Termin für 2026 steht noch nicht fest, aber die Veranstaltung findet üblicherweise jährlich statt. Aktuelle Informationen auf mondialfondue.com.