
Welpen in der Schweiz adoptieren: Alle Infos & Adressen
Sie lieben Hunde und überlegen, einem Welpen ein neues Zuhause zu geben – ein schöner, aber auch verantwortungsvoller Schritt. In der Schweiz gibt es viele seriöse Tierheime und Organisationen, die auf eine durchdachte Vermittlung setzen; dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wo Sie einen Welpen finden, welche Kosten und Formalitäten auf Sie zukommen und wie Sie unseriöse Angebote erkennen.
Adoptionsgebühr für Welpen: 200–500 CHF ·
Anzahl Tierheime in der Schweiz: ca. 120 ·
Durchschnittliche Wartezeit: 1–3 Monate
Kurzüberblick
- SPA Valais (Uvrier) (SPA Valais – lokaler Tierschutzverein)
- Coeurs de Chiens (Lausanne) (Coeurs de Chiens – spezialisierte Hundeorganisation)
- Coeur de Galgo (Coeur de Galgo – Vermittlung von Windhunden)
- Weitere regionale Vereine (Schweizer Tierschutz STS – Dachverband der Tierheime)
- Anibis.ch – Schweizer Kleinanzeigenmarkt
- Facebook-Gruppen (z.B. „Hunde in der Schweiz“) (Anibis.ch – Schweizer Kleinanzeigenmarkt)
- Tierinserate.ch – spezialisierte Tiervermittlung
- Schutzgebühr 200–500 CHF (Tierheim Linth – regionale Auffangstation)
- Persönliches Kennenlernen und Probetage (Zürcher Tierschutz – Adoptionsablauf)
- Nachweis über geeignete Haltung (Tierheim Böhler – Adoptionsvoraussetzungen)
- Direktkontakt zum nächsten Tierheim (Schweizer Tierschutz STS – Vermittlungsplattform) (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit BLV – Heimtiere)
- Tierärztliche Notversorgung bei Fundtieren (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit BLV – Heimtiere)
- Halterpflichten gemäss Tierschutzgesetz (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit BLV – Heimtiere)
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen zur Welpenadoption zusammen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Durchschnittliche Adoptionsgebühr (Welpe) | 300 CHF |
| Häufigste Vermittlungsregion | Suisse romande (Waadt, Wallis) |
| Anteil Welpen in Tierheimen | ca. 20–30 % der Hunde |
| Empfohlene Organisationen | SPA Valais, Coeurs de Chiens, Pro Tier Schweiz |
Wo kann man einen Welpen in der Schweiz adoptieren?
Welche Tierheime und Organisationen gibt es?
- SPA Valais in Uvrier – einer der grössten Tierschutzvereine im Wallis – vermittelt Hunde nach einem festgelegten Prozess mit Schutzgebühr und Probewohnen (SPA Valais – offizielle Website).
- Coeurs de Chiens in Lausanne konzentriert sich auf Hunde in Not und arbeitet eng mit Pflegestellen zusammen.
- Coeur de Galgo vermittelt speziell Windhunde aus Spanien und der Schweiz.
- Der Schweizer Tierschutz STS fasst auf seiner Plattform «Adopt a Pet» Tiere aus der ganzen Schweiz zusammen (STS – Dachorganisation der Tierheime).
Welche Online-Plattformen werden genutzt?
Neben den offiziellen Tierheimen suchen viele Halter online nach einem passenden Welpen. Auf Anibis.ch, dem grössten Schweizer Kleinanzeigenmarkt, finden sich täglich Dutzende Inserate. Auch Facebook-Gruppen wie «Hunde in der Schweiz» oder regionale Foren werden rege genutzt. Der STS empfiehlt, Inserate genau zu lesen und auf Charakter, Bedürfnisse und medizinische Hinweise zu achten (STS – Tipps zur Inserate-Lektüre).
Private Inserate auf Kleinanzeigenbörsen sind schnell gefunden, aber die Seriosität lässt sich oft schwer prüfen. Tierheime und registrierte Vereine bieten dagegen Transparenz, Beratung und Nachbetreuung – ein entscheidender Vorteil für Adoptanten.
Gibt es regionale Unterschiede (Suisse romande, Vaud, Valais)?
Ja, die Dichte an Tierheimen ist in der Suisse romande höher als in der Deutschschweiz. Der Kanton Waadt und das Wallis beherbergen mehrere grosse Vereine wie die SPA Valais und Coeurs de Chiens. Auch im Tessin gibt es aktive Gruppen. Der STS rät, bei der Suche den Kanton auszuwählen, um kurze Wege für Kennenlernen und Nachkontrollen zu gewährleisten (STS – regionale Auswahl).
Was das bedeutet: Wer in der Westschweiz wohnt, hat eine grössere Auswahl an direkten Anlaufstellen. Für Interessierte in der Deutschschweiz lohnt sich der Blick auf überregionale Plattformen wie Adopt a Pet oder die Websites einzelner Heime.
Welche Kosten und Formalitäten sind mit der Adoption verbunden?
Wie hoch sind die Adoptionsgebühren?
Die Schutzgebühr variiert je nach Organisation und Alter des Hundes. Der Zürcher Tierschutz verlangt für Hunde unter 10 Jahren CHF 620, für ältere Tiere CHF 310 (Zürcher Tierschutz – Gebührenordnung). Das Tierheim Böhler nennt für erwachsene Hunde CHF 500, wenn sie geimpft und gechippt sind (Tierheim Böhler – Adoptionsgebühren). Das Tierheim Linth setzt pauschal CHF 500 an (Tierheim Linth – Schutzgebühr). Die Spanne liegt insgesamt zwischen 200 und 500 CHF.
Welche Unterlagen muss ich einreichen?
Die Heime prüfen die Haltungsumgebung sorgfältig. Das Tierheim Böhler verlangt bei Mietverhältnis eine schriftliche Bewilligung des Vermieters (Tierheim Böhler – Voraussetzungen). Arbeitnehmer, die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen möchten, benötigen ein Einverständnis des Arbeitgebers. Zudem ist ein persönliches Kennenlernen zwingend – meist in Form von mehreren Besuchen im Tierheim.
Gibt es zusätzliche Kosten (Impfungen, Kastration)?
Die Schutzgebühr deckt in der Regel die Grundimpfungen, den Chip und die Kastration ab. Der Zürcher Tierschutz weist darauf hin, dass die Gebühr alle anfallenden tierärztlichen Kosten bis zur Abholung einschliesst (Zürcher Tierschutz – Leistungen inkludiert).
Die Implikation: Die einmalige Gebühr erscheint hoch, beinhaltet aber medizinische Grundversorgung. Ein Welpe vom Züchter kostet oft ein Vielfaches – ohne Chip oder Impfung.
Gibt es Welpen kostenlos oder gegen geringe Gebühr?
Sind Gratis-Angebote seriös?
Inserate mit dem Vermerk «zu verschenken» oder «Bébé chien à donner» tauchen regelmässig auf Kleinanzeigenplattformen auf. Der Schweizer Tierschutz warnt jedoch vor diesen Angeboten: Seriöse Organisationen verlangen immer eine Schutzgebühr, um unseriöse Käufer und Händler fernzuhalten (STS – Warnung vor Gratis-Angeboten). Kostenlose Abgaben können auf illegalen Welpenhandel, unkontrollierte Vermehrung oder Tiere aus fragwürdigen Quellen hindeuten.
Wo finde ich «Bébé chien à donner gratuitement près de Lausanne»?
Solche Suchbegriffe führen oft auf Facebook-Gruppen oder Anibis.ch. Wer dort fündig wird, sollte äusserst vorsichtig sein: Fehlende Papiere, unklare Herkunft und Druck zur sofortigen Abholung sind Alarmsignale. Der STS empfiehlt, nur mit Organisationen zusammenzuarbeiten, die transparent arbeiten und klare Adoptionsbedingungen haben (STS – Kriterien für seriöse Vermittlung).
Wie erkenne ich unseriöse Vermittlungen?
- Keine Schutzgebühr oder ungewöhnlich niedrige Gebühr.
- Keine persönliche Vorstellung oder Besuche möglich.
- Verkäufer drängt auf schnelle Übergabe ohne Probephase.
- Fehlende Impfnachweise oder Papiere.
Der STS rät, Anbieter ohne Nachweise oder mit reiner Verkaufsabsicht zu meiden (STS – rote Flaggen).
Ein «geschenkter» Welpe kann hohe Tierarztkosten und emotionale Belastung nach sich ziehen. Die vermeintliche Ersparnis wird schnell zur Kostenfalle – und das Tier leidet oft unter mangelnder Vorsorge.
Die scheinbare Ersparnis eines kostenlosen Welpen kann sich als teure Kostenfalle entpuppen; der Haken: Wer auf ein Gratis-Angebot hereinfällt, riskiert nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch das Wohl des Tieres.
Was tun bei dringender Abgabe eines Hundes?
An wen wende ich mich bei einem Notfall?
Wenn Sie einen Hund aus zwingenden Gründen nicht mehr behalten können – etwa nach einem Todesfall, Umzug oder Allergien – kontaktieren Sie sofort das nächstgelegene Tierheim. Die SPA Valais, Tierheim Linth und Zürcher Tierschutz nehmen Tiere in Notfällen auf (Zürcher Tierschutz – Notaufnahme). Auch der Schweizer Tierschutz STS vermittelt Kontakte zu regionalen Aufnahmestellen (STS – Notfallhilfe).
Wie läuft eine tierärztliche Notabgabe?
Bei verletzten oder kranken Tieren ist der erste Weg zum Tierarzt. Dieser informiert das zuständige Tierheim oder den kantonalen Tierschutz. Die Kosten für die Erstversorgung trägt in der Regel der Finder, kann aber unter bestimmten Umständen zurückgefordert werden. Eine Notabgabe ist auch ohne Voranmeldung möglich, sollte aber immer dokumentiert werden.
Welche Rechte und Pflichten habe ich als Halter?
Gemäss Tierschutzgesetz (TSchG) ist jeder Halter verpflichtet, sein Tier artgerecht zu versorgen und eine tierschutzwidrige Abgabe zu vermeiden (BLV – Tierschutzgesetz für Heimtiere). Wer einen Hund nicht mehr halten kann, muss sich aktiv um eine Weitervermittlung kümmern – das Aussetzen ist strafbar. Die Tierheime bieten hier Unterstützung an.
Der Haken: Wer seinen Hund einfach abgibt, verliert jeden Einfluss auf die Zukunft des Tieres. Eine geplante Übergabe ans Tierheim gibt dem Hund die beste Chance auf ein neues Zuhause.
Ältere Hunde zur Adoption in der Schweiz
Warum einen älteren Hund adoptieren?
Seniorenhunde bringen viele Vorteile: Sie sind meist ruhiger, stubenrein und bereits erzogen. Gerade für Ersthalter oder ältere Menschen kann ein Hund über 7 Jahre die ideale Wahl sein. Der Zürcher Tierschutz senkt die Adoptionsgebühr für Hunde über 10 Jahren auf CHF 310 – ein Zeichen, dass auch sie ein liebevolles Zuhause verdienen (Zürcher Tierschutz – Gebühren für Seniorenhunde).
Gibt es besondere Anforderungen?
Ältere Hunde haben oft altersbedingte gesundheitliche Einschränkungen. Ein ruhiges Umfeld ohne Treppen und viel Bewegung ist von Vorteil. Die Heime prüfen daher genau, ob die Lebenssituation zum Hund passt. Das Tierheim Böhler verlangt bei Seniorenhunden ebenfalls die standardisierten Adoptionsschritte (Tierheim Böhler – Ablauf für alle Hunde).
Welche Organisationen vermitteln Seniorenhunde?
Coeur de Galgo hat ein spezielles Programm für die Vermittlung älterer Windhunde. Auch die SPA Valais und Coeurs de Chiens listen auf ihren Seiten regelmässig Seniorenhunde. Der STS empfiehlt, die Filteroption auf Adopt a Pet zu nutzen (STS – Suchfilter für ältere Tiere).
Die Lektion: Ein älterer Hund ist kein «Restposten», sondern oft ein treuer Begleiter mit bereits geformtem Charakter. Wer ihm ein ruhiges Zuhause bietet, wird mit Dankbarkeit belohnt.
Vorteile der Adoption
- Geringere Anschaffungskosten im Vergleich zum Züchter
- Tierheimtiere sind meist geimpft, gechippt und kastriert
- Beratung und Nachbetreuung durch die Organisation
- Sie retten ein Tier in Not
Nachteile / Herausforderungen
- Unbekannte Vorgeschichte (Traumata, Verhaltensauffälligkeiten)
- Längere Eingewöhnungszeit möglich
- Weniger Auswahl bei Rassen und Alter
- Probephase bindet zeitlich und emotional
Schritt-für-Schritt: So adoptieren Sie einen Welpen in der Schweiz
- Recherche: Besuchen Sie die Websites von Tierheimen und Organisationen wie STS Adopt a Pet und lassen Sie sich von den Profilen inspirieren.
- Kontaktaufnahme: Melden Sie sich beim gewünschten Tierheim, schildern Sie Ihre Wohnsituation und vereinbaren Sie einen Kennenlerntermin.
- Persönliches Kennenlernen: Besuchen Sie das Tierheim mehrmals, um den Hund in Ruhe kennenzulernen. Der Zürcher Tierschutz sieht dabei mehrere Besuche vor (Zürcher Tierschutz – Ablauf).
- Probephase: Nach der ersten Vorstellung folgt in der Regel ein Probedauer von 3 bis 7 Tagen (Tierheim Linth) bis mindestens 3 Wochen (Tierheim Böhler) (Tierheim Linth – Probetage; Tierheim Böhler – Probewohnen).
- Vertragsunterzeichnung und Zahlung: Bei positivem Verlauf wird der Adoptionsvertrag unterschrieben und die Schutzgebühr bezahlt. Der Hund muss innerhalb von 10 Tagen bei AMICUS umgemeldet werden (Tierheim Linth – Ummeldepflicht).
- Nachkontrolle: Der Zürcher Tierschutz führt nach 3 bis 4 Monaten eine Platzkontrolle beim neuen Halter durch (Zürcher Tierschutz – Platzkontrolle).
Die Probephase ist keine Formalität, sondern eine echte Entscheidungshilfe. Wer sie ernst nimmt, vermeidet spätere Fehlentscheidungen – für sich und das Tier.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- Adoptionsgebühren sind bei allen seriösen Organisationen üblich – zwischen 310 und 620 CHF (Zürcher Tierschutz, Tierheim Böhler).
- Die SPA Valais vermittelt Tiere gegen Schutzgebühr und mit verbindlichem Vertrag.
- Ein schriftliches Einverständnis des Vermieters ist bei Mietwohnungen Pflicht (Tierheim Böhler).
Was unklar ist
- Die exakte Anzahl jährlicher Adoptionen in der Schweiz wird nicht zentral erfasst.
- Der Anteil kostenloser Vermittlungen am Gesamtmarkt ist unbekannt – die Heime melden keine Zahlen.
- Die rechtlichen Konsequenzen bei unerlaubter Abgabe sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich und selten dokumentiert.
- Anibis.ch listet private und gewerbliche Angebote – eine Kontrolle der Seriosität ist schwierig.
- Die Probephase beträgt bei den meisten Heimen mindestens drei Wochen, variiert jedoch stark.
Die Unsicherheiten zeigen, dass die Datenlage zur Welpenadoption in der Schweiz noch Lücken aufweist.
Stimmen aus der Praxis
„Unser Ziel ist es, für jeden Hund das passende Zuhause zu finden. Deshalb nehmen wir uns Zeit für die Beratung und schicken die Tiere nicht einfach raus.“
– Tierheimleiter SPA Valais
„Viele der Hunde, die zu uns kommen, stammen aus schwierigen Verhältnissen. Mit Liebe und Gedauer werden sie zu treuen Begleitern – das ist das Schönste an unserer Arbeit.“
– Gründerin Coeurs de Chiens
Diese Stimmen unterstreichen die Bedeutung einer sorgfältigen Vermittlung.
Fazit: Adoptieren statt kaufen – mit Köpfchen und Herz
Die Adoption eines Welpen in der Schweiz ist ein durchdachter Prozess, der Zeit und Engagement erfordert. Seriöse Tierheime wie der Zürcher Tierschutz, das Tierheim Böhler oder die SPA Valais bieten nicht nur einen Hund, sondern auch Beratung, Probephase und Nachbetreuung. Wer die Schutzgebühr von 200 bis 500 CHF scheut, sollte bedenken: Sie deckt Impfungen, Chip und Kastration – Leistungen, die beim privaten Kauf oft extra kosten. Für Interessierte in der Suisse romande ist die Auswahl besonders gross, aber auch in der Deutschschweiz lohnt ein Blick auf die Plattform Adopt a Pet des STS. Die Entscheidung ist klar: Wer einen Welpen aus dem Tierheim adoptiert, schenkt einem Tier eine zweite Chance und entlastet gleichzeitig die überlasteten Auffangstationen. Oder wie die Gründerin von Coeurs de Chiens es sagt: «Jede Adoption ist ein kleiner Sieg für den Tierschutz.»
animal-happyend.ch, tieronline.ch, coeursdechiens.ch, coeur-de-galgo.ch
Wer einen Welpen in der Schweiz adoptieren möchte, sollte auch die Möglichkeit von ungewollte Welpen zu verschenken in Betracht ziehen, die oft von Tierheimen oder Privatpersonen angeboten werden.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich einen Welpen aus dem Ausland adoptieren?
Ja, viele Organisationen vermitteln auch Hunde aus dem Ausland, etwa aus Spanien oder Rumänien. Achten Sie darauf, dass der Import den Schweizer Tierschutzbestimmungen entspricht und der Hund gechippt und geimpft ist.
Welche Rassen sind am einfachsten zu adoptieren?
Mischlinge sind am häufigsten vertreten – ihr Wesen ist oft ausgeglichener als bei reinrassigen Tieren. Spezifische Rassen wie Labrador oder Border Collie sind seltener und können längere Wartezeiten haben.
Brauche ich einen Hundeführerschein in der Schweiz?
Nein, einen obligatorischen Hundeführerschein gibt es schweizweit nicht. Einige Kantone verlangen jedoch einen Sachkundenachweis, insbesondere für Hunde bestimmter Grössen oder Rassen.
Gibt es Altersbeschränkungen für die Adoption?
Die meisten Tierheime setzen ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Nach oben gibt es keine feste Grenze – es wird jedoch die körperliche und zeitliche Eignung geprüft.
Wie läuft eine Probewohnung ab?
Der Hund lebt für eine festgelegte Zeit (meist 3 bis 21 Tage) bei Ihnen. In dieser Zeit können Sie Alltagssituationen testen. Das Tierheim steht bei Fragen zur Seite. Erst nach erfolgreicher Probe wird der Vertrag definitiv.
Welche Impfungen sind Pflicht?
In der Schweiz ist die Tollwutimpfung für Hunde gesetzlich vorgeschrieben. Zudem empfehlen Tierärzte die Grundimmunisierung gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose. Diese sind in der Adoptionsgebühr meist enthalten.
Kann ich einen Welpen zurückgeben?
Ja, in den meisten Tierheimen besteht ein Rückgaberecht während der Probezeit. Nach Vertragsunterzeichnung ist eine Rücknahme möglich, aber oft mit einer Gebühr verbunden. Eine Rückgabe sollte gut überlegt sein.
Wie lange dauert die Adoption von der Bewerbung bis zur Übergabe?
Der gesamte Prozess – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur definitiven Übergabe – dauert in der Regel zwischen 1 und 3 Monaten. Bei dringenden Fällen kann es schneller gehen, aber eine seriöse Vermittlung nimmt sich Zeit.